{"id":21,"date":"2020-07-05T13:09:44","date_gmt":"2020-07-05T13:09:44","guid":{"rendered":"http:\/\/textadel.de\/?page_id=21"},"modified":"2021-02-19T20:48:04","modified_gmt":"2021-02-19T20:48:04","slug":"textauszuege-weniger-bis-zum-abwinken","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ulrich-wegst.de\/?page_id=21","title":{"rendered":"Leseprobe &#8222;Keine Angst vorm Verzicht&#8220;"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"21\" class=\"elementor elementor-21\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-10e598a elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"10e598a\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-49df79a\" data-id=\"49df79a\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-371696e elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"371696e\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Leseprobe &#8222;Keine Angst vorm Verzicht&#8220;<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-f332611 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"f332611\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-8bd2817\" data-id=\"8bd2817\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-25f5579 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"25f5579\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>\u00a9 B\u00fcchner-Verlag, Marburg<\/p><p><span style=\"color: #000000;\">Einleitung<\/span><\/p><p><span style=\"color: #000000;\">Es geht uns gut. Wir Gl\u00fccklichen! Arbeit, soziale Sicherheit, Mobilit\u00e4t, Freizeitangebote: Alles da. Man nennt es Wohlstand. Darauf sind wir m\u00e4chtig stolz\u00a0\u2013 v\u00f6llig zu Recht. Immerhin hat es die Arbeit vieler Generationen gebraucht, ihn aufzubauen. Es ist mehr als verdient, ihn jetzt zu genie\u00dfen\u00a0\u2013 nach all der Plackerei. Wenn \u00bbGeiz geil\u00ab ist, dann ist Wohlstand endgeil. Oder vielmehr: war es. Denn in den letzten Jahren mischt sich immer st\u00e4rker ein schaler Beigeschmack in den Genuss. Wir merken n\u00e4mlich, wie der einst wunderbare Wohlstand uns zu schaden beginnt. Das f\u00fchrt nat\u00fcrlich zu Irritationen: Etwas, das sich so gut anf\u00fchlt, wie kann das sch\u00e4dlich sein? Rauchen, Alkohol, klar, das haben wir mittlerweile eingesehen. Aber der Wohlstand als Ganzes? Der hat die Pest und das sind die Symptome:<\/span><\/p><p><span style=\"color: #000000;\">\u2022 Klimawandel<\/span><br \/><span style=\"color: #000000;\">\u2022 Umweltzerst\u00f6rung<\/span><br \/><span style=\"color: #000000;\">\u2022 Tierleid<\/span><br \/><span style=\"color: #000000;\">\u2022 Ressourcenverbrauch<\/span><br \/><span style=\"color: #000000;\">\u2022 Overtourism<\/span><br \/><span style=\"color: #000000;\">\u2022 Politikverdrossenheit<\/span><br \/><span style=\"color: #000000;\">\u2022 Fl\u00e4chenverbrauch<\/span><br \/><span style=\"color: #000000;\">\u2022 M\u00fcllberge<\/span><br \/><span style=\"color: #000000;\">\u2022 \u00dcberbev\u00f6lkerung<\/span><br \/><span style=\"color: #000000;\">\u2022 Artensterben<\/span><br \/><span style=\"color: #000000;\">\u2022 \u00dcbergewicht<\/span><br \/><span style=\"color: #000000;\">\u2022 Antibiotikaresistenzen<\/span><br \/><span style=\"color: #000000;\">\u2022 Schuldenberge<\/span><br \/><span style=\"color: #000000;\">\u2022 Zeitnot<\/span><\/p><p><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4re der Wohlstand ein Patient, dann w\u00fcrden sich sp\u00e4testens jetzt die Verwandten um sein Krankenbett versammeln, weil offenbar die Zeit gekommen ist, Abschied zu nehmen. Wie soll man diese Ballung morbider Probleme je in den Griff bekommen? Und will man es \u00fcberhaupt? Oft fehlt den Betroffenen ja bis zum Schluss die rechte Einsicht, trotz schlimmer Krankheit. Dabei ist die angezeigte Therapie einfach umschrieben: Wenn Dir etwas schadet, vermeide es. F\u00fcr die Zukunft w\u00fcrde das bedeuten: Nicht mehr so beherzt zugreifen, auch wenn die Fr\u00fcchte des Wohlstandes noch so sehr locken. Ein Teil davon m\u00fcsste schlicht liegen bleiben. Wir w\u00e4ren aufgefordert, sehenden Auges zu verzichten. Denn diese Gleichung geht auf: Je mehr Verzicht, desto weniger schlimme Folgen. Da wir momentan praktisch auf gar nichts verzichten, sind die Folgen zu einem Berg angewachsen wie eine Abraumhalde. Das konnte man lange ignorieren, aber heute ist der Berg einfach viel zu gro\u00df dazu. Er wirft auf nahezu alles, was wir tun, einen bedrohlichen Schatten. \u00dcberdies verschandelt das Riesending das ansonsten so gef\u00e4llige Landschaftsbild der Wohlstandsgesellschaft. Den notwendigen Verzicht zu leisten, um diesen Berg wieder wegzubekommen, das wird die pr\u00e4gende Erfahrung eines Gro\u00dfteils der Menschheit in diesem Jahrhundert sein. Es wird das 21. Jahrhundert definieren. Die bange Frage, die uns stets begleitet\u00a0\u2013 n\u00e4mlich, was die Zukunft bringt\u00a0\u2013 ist damit beantwortet: Es wird der Verzicht sein. Er wird nicht mehr nur eine Notl\u00f6sung f\u00fcr Notzeiten sein, sondern zur herausragenden Kulturtechnik unserer Epoche aufsteigen.<\/span><\/p><p><span style=\"color: #000000;\">Aber der Reihe nach:<\/span><br \/><span style=\"color: #000000;\">Vor 150 Jahren hat die Industrialisierung alles in Bewegung gebracht. <\/span><span style=\"color: #000000;\">Nie zuvor war so viel Energie, Material und Gewalt durch den Menschen entfesselt worden. Die h\u00e4rtesten und widerst\u00e4ndigsten Rohstoffe wurden bearbeitet, gepresst, geschmiedet, geschlagen und schlussendlich bezwungen. Wir waren vom Nutzer zum Gestalter geworden. Hatten wir zuvor von dem gelebt, was wir gefunden hatten, lebten wir nun von dem, was wir erfunden hatten. 150 Jahre lang spr\u00fchten Funken, gl\u00fchte Eisen, wir entwickelten und bauten Flugzeuge, wir machten die Eisenbahn immer schneller und Schiffe immer gr\u00f6\u00dfer. Eine gemeinsame, nie dagewesene, gewaltige Kraftanstrengung der Menschheit hat eine neue Qualit\u00e4t in unser Leben gebracht: den Wohlstand. Ab jetzt war es m\u00f6glich, nicht mehr blo\u00df zu \u00fcberleben, sondern sogar gut leben. Pl\u00f6tzlich wurde man \u00e4lter als 40. Die Zeit, die man hatte, reichte nun zu mehr, als lediglich die n\u00e4chste Generation in die Welt zu setzen. \u00dcberhaupt: Das Leben bestand nicht mehr nur aus dem Notwendigen. Das augenf\u00e4lligste Beispiel daf\u00fcr: Es gab einen Ruhestand. Also Jahre, in denen man gar nichts mehr tun musste. Nie zuvor in der Geschichte war so etwas m\u00f6glich gewesen. Bisher arbeitete man, \u00fcberlebte \u2013 und dann starb man. Schluss.<\/span><\/p><p><span style=\"color: #000000;\">Davon ist lange keine Rede mehr. Inzwischen sind wir in einem Leben angekommen, das, wie ein Supermarkt, fast alles im Angebot hat: eine \u00dcberf\u00fclle an Nahrungsmitteln, unsere eigenen vier W\u00e4nde, Familiengl\u00fcck, endlose Reisem\u00f6glichkeiten, Sport und Spa\u00df, Genussmittel, globale Kommunikation und Gesundheitsf\u00fcrsorge. Wir m\u00fcssen, so scheint es, auf nichts verzichten, au\u00dfer darauf, ewig zu leben. Ein ziemlicher Aufstieg auf der Karriereleiter der Spezies, wenn man bedenkt, dass wir einmal als H\u00f6hlenbewohner angefangen haben.<\/span><\/p><p><span style=\"color: #000000;\">Es war ein historisches Ziel unserer Gattung, und zwar eines, das alle anderen immer \u00fcberragt hat: sich vom Verzicht zu befreien. Nie wieder ein Bed\u00fcrfnis zu empfinden, das unbefriedigt bleibt. Frei sein von der Zumutung des blo\u00dfen Existierens. Heute k\u00f6nnen wir uns ins Zeugnis schreiben: Ziel erreicht. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch! Mit dem Erfolg sind wir auch einige gro\u00dfe Sorgen losgeworden, denn von ihnen hat uns der Wohlstand befreit. Er schafft Arbeitspl\u00e4tze, sorgt f\u00fcr die Finanzierung der Sozialsysteme und f\u00fchrt damit zu gesellschaftlicher Stabilit\u00e4t. Im Gro\u00dfen und Ganzen profitieren wir alle von ihm. <br \/><\/span><\/p><p><span style=\"color: #000000;\">Der Wohlstand brauchte bislang also keine Imageberatung, er war auch so ein Star. Jetzt aber leidet sein Ansehen. Man merkt es daran, dass die Umst\u00e4nde unserem Denken einen Richtungswechsel aufgezwungen haben. In den Hochzeiten der Industrialisierung dachten wir vor allem daran, wie wir die F\u00fclle an Ressourcen m\u00f6glichst intensiv aussch\u00f6pfen k\u00f6nnen. Heute dagegen m\u00fcssen wir \u00fcberlegen, was wir \u00fcberhaupt noch davon antasten d\u00fcrfen. Die Antwort ist inzwischen bekannt: Nichts mehr. Denn in vielen F\u00e4llen sind die Ersch\u00f6pfungsgrenzen des Planeten bereits erreicht, \u00fcberschritten oder zumindest in Sichtweite. Und f\u00fcr uns selbst gilt das ja auch. Wie viel Beschleunigung und Arbeitsverdichtung werden wir eigentlich noch aushalten k\u00f6nnen? Dieselbe Antwort: Nichts mehr. Es sieht ganz so aus, als h\u00e4tten wir uns in eine Sackgasse hochgearbeitet. <\/span><\/p><p><span style=\"color: #000000;\">In so einer Situation ist Vernunft gefragt\u00a0\u2013 und Einsicht. Beides Qualit\u00e4ten, mit denen die Menschheit wenig gl\u00e4nzt. Auch wir sind am Ende nur Tiere und leben als solche psychisch vor allem im Hier und Jetzt. Von Anbeginn bis heute haben die Umst\u00e4nde unser Dasein bestimmt. Kam eine Hungersnot, dann hungerte man\u00a0\u2013 zwangsl\u00e4ufig. Ein einfacher Ursache-Wirkung-Zusammenhang. Heute herrscht keine Hungersnot, heute herrscht Fettleibigkeit. Und viele Jahre in der Zukunft wird die zu einer Flut an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Gelenkproblemen f\u00fchren. Das ist kein einfacher Ursache-Wirkung-Zusammenhang. Wer dagegen etwas tun will, muss heute handeln, obwohl ihn noch nichts dazu zwingt. Was uns fr\u00fcher die Umst\u00e4nde abgenommen haben, muss heute von uns selbst getan werden\u00a0\u2013 vorausschauend, mit Einsicht und Vernunft. Die Aufgabe lautet, mehr als nur die Gegenwart f\u00fcr unser Tun zum Anlass zu nehmen. Das mag zun\u00e4chst wie ein Nebenaspekt erscheinen. Tats\u00e4chlich ist es aber eine ebenso gro\u00dfe, wie wichtige Aufgabe. W\u00fcrden wir sie bew\u00e4ltigen\u00a0\u2013 also wirklich vorausschauendes Handeln zu unserer Richtschnur machen\u00a0\u2013 w\u00e4re das gleichbedeutend mit dem Erreichen einer h\u00f6heren Stufe der Zivilisation.<\/span><\/p><p><span style=\"color: #000000;\">Freilich, Pr\u00fcfungen historischen Ausma\u00dfes werden und wurden dem Menschen dauernd schon abgefordert: Weltkriege, Mondfl\u00fcge, Wirtschaftskrisen, Erstbesteigungen, Entdeckungen\u00a0\u2013 es war nie ein Mangel an Bew\u00e4hrungsproben. Jetzt kommt die n\u00e4chste: Verzicht. Wie immer ist das alles Neuland. Historische Leistungen erbringt man nicht auf fertigen Landkarten. Deshalb kann man nicht einfach losstapfen. Man sollte tunlichst darauf achten, wohin man den n\u00e4chsten Schritt setzt. Man muss seinen Weg stets einer kritischen Pr\u00fcfung unterziehen. Dazu geh\u00f6rt dann auch die Frage, ob Verzicht wirklich die einzige L\u00f6sung ist. Oder ob es auch anders geht. Ob auch in Zukunft ein Wohlstand denkbar ist, so wie fr\u00fcher\u00a0\u2013 ohne schlechtes Gewissen, weil ohne negative Folgen? Das sind Fragen, denen dieses Buch nachgehen wird. Auf der Wegstrecke werden wir nicht nur auf die zahlreichen Verzichtsforderungen sto\u00dfen, mit denen sich der moderne Mensch konfrontiert sieht, sondern auch auf das \u00f6konomische, philosophische und politische Geflecht, das sich darum herumrankt.<\/span><\/p><p><span style=\"color: #000000;\">Bevor wir dazu kommen, muss aber erst einmal die Kardinalfrage <\/span><span style=\"color: #000000;\">gestellt werden: Will das \u00fcberhaupt jemand? W\u00e4re Verzicht \u00fcberhaupt durchsetzbar? Er geht uns ja zweifellos m\u00e4chtig gegen den Strich, egal ob wir gerade einkaufen gehen, beim Essen sitzen\u00a0\u2013 oder eben in der Wahlkabine stehen. Verzicht ist der Gottseibeiuns des Wohlstandsb\u00fcrgers. Er ist die verp\u00f6nteste Art der Problembew\u00e4ltigung. Und weil das so ist, wird um den Verzicht auch ein solcher Wirbel gemacht. Das Wort selbst ist stets umgeben von einer Art Pesthauch und geh\u00f6rt zu den Auss\u00e4tzigen in jeder Konversation. Das Gegenteil des Verzichts ist der Genuss. Er ist die Lichtgestalt, die leidenschaftlich verehrt wird. Man genie\u00dft den Urlaub, das gute Essen, die Shopping-Tour und tausend andere sch\u00f6ne Dinge des Lebens. Und nichts kann und soll uns davon abhalten. Genuss hat den Status eines Menschenrechts. Und Menschenrechte, die schafft man nicht ab, erst recht nicht, wenn gew\u00e4hlt wird.<br \/><\/span><\/p><p><span style=\"color: #000000;\">&#8230;&#8230;&#8230;..<\/span><\/p><p><a href=\"https:\/\/www.buechner-verlag.de\/buch\/keine-angst-vorm-verzicht-ein-plaedoyer\/\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #3366ff;\">Buch bestellen<\/span><\/span><\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leseprobe &#8222;Keine Angst vorm Verzicht&#8220; \u00a9 B\u00fcchner-Verlag, Marburg Einleitung Es geht uns gut. Wir Gl\u00fccklichen! Arbeit, soziale Sicherheit, Mobilit\u00e4t, Freizeitangebote: Alles da. Man nennt es Wohlstand. Darauf sind wir m\u00e4chtig stolz\u00a0\u2013 v\u00f6llig zu Recht. Immerhin hat es die Arbeit vieler Generationen gebraucht, ihn aufzubauen. 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